energielandschaften
konzept für die landschaftsgestaltung der s34 traisental-schnellstrasse (a)
seit 2013

der knoten a1/s34, als eintrittspunkt und zentrale verkehrsanlage der schnellstraße wird durch identifikati-onsstiftende objekte zu dem charakteristischen (landschafts-)element der s34 und damit auch für st. pölten. thematisch gliedert sich die gestaltung in das prinzip der sichtbarmachung erneuerbarer energien ein. ge-stalterisch überhöht werden technoide möglichkeiten der energiegewinnung innerhalb des knotens arrangiert und ästhetisch optimiert.

durch das entstehende landmark vor den toren st. pöltens wird der kontext zur nachhaltigen energiegewin-nung eindeutig herausgearbeitet und gleich der schnellstraße wird eine identitätsstiftende gestaltung von einer zukunftsorientierten haltung geprägt. a1 und s34 kreuzen sich am nahezu höchsten punkt zwischen traisen- und pielachtal. die ausgesetzte lage bietet eine ideale ausgangsposition für die nutzung von sonnen- und windenergie. konventionelle windräder fallen durch die nähe zu den siedlungsgebieten st. pölten und schwadorf aus.

die studie befasst sich mit alternativen lösungen der energiegewinnung, bei denen die gewonnene energie vorrangig der internen nutzung der asfinag dient und für die verkehrssicherheit und die aktivierung der energielandmarks verwendet wird.

auftraggeber: asfinag (autobahn und schnellstrassenfinanzierungsgesellschaft)
größe: ca. 9 km
leistungsumfang: lph 1-4 hoa
kooperation: b. weiss, p. kneidinger
auszeichnung: wettbewerb 1.preis ex aequo

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