upcycling prozess/design by upcycling
neue identität für veloroute brig - visp (ch)
2014

für den künftigen radweg zwischen brig und visp im schweizerischen wallis arrangieren wir in einem upcycling-prozess materialrückstände aus kultur und landschaft zu einer neuen identität des langsamverkehrs. der hohe wiedererkennungswert und identifikationsgrad für künftige nutzer soll über ein konzept der landschaftsmetamorphose erreicht werden: die veloroute materialisiert sich über die ingredienzien der umgebenden landschaft - natürlicher oder künstlicher herkunft.

die aneinanderreihung moderierter partizipativer prozesse artikuliert sich in einem reichhaltigen landschaftsraum als neue, spezifische identität. corteen-stahl ist mittler zwischen industrie-, infrastruktur- und kulturlandschaft, zudem ein rahmen für spezifische befüllungen: von innerstädtischer kultur mit künstlerischem ansatz bis hin zu landwirtschaftlichen abfallprodukten und industrierelikten werden intarsien für die veloroute entwickelt. zugleich dienen corten-stahl und multifunktionale holzmöbel als gestaltungselement und sind träger der signaletik. charaktertistische mastleuchten akzentuieren die veloroute und sind weithin sichtbares merkzeichen der neuen verbindungsachse zwischen brig und visp.

auftraggeber: stadtgemeinde brig-glis
größe: ca. 10 km
kosten: ca. 0,25 mio euro
leistungsumfang: wettbewerbsbeitrag
kooperation: k. bachmeier-littaru
auszeichnung: 2. preis wettbewerb

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